Trail-Sports

Pfalztrail 2014: Quartertrail

Das war sie also, meine Wettkampfpremiere!!!

Der Quarter des Pfalztrail 2014, dass hieß:
16,8km und 400hm. Eigentlich keine Herausforderung, aber nach langer Sportpause genug um nicht vollends baden zu gehen beim ersten Wettkampf.
Meine Zielsetzung:
Unter 2h und NICHT letzter werden ūüėČ
Ernst betrachtet also nicht wirklich Ziele, ging es doch vielmehr darum Wettkampfluft zu schnuppern. Hatte ich doch bei den Absagen zu meinen beiden „Zugspitz Ultra“ Basetrails auch schon ein wenig Muffensausen vor der Wettkampfsituation. Daher dann die Idee doch einfach mal kurzfristig zu einem Trailrennen zu fahren welches in der N√§he liegt und vom Terrain meinem „heimatlichen“ Gefilde nahe kommt.
Demnach ging es am 11.10 morgens gegen 09:00 Uhr nach Carlsberg in den Pfälzer Wald.
Parkplatz suchen (nicht ganz so einfach); Startunterlagen abholen; Umziehen; Briefing. Alles lief wie erwartet ab und trotzdem stieg die Anspannung…
In der Startaufstellung suchte ich mir einen Platz im hinteren Drittel. Irgendwie erschienen mir die Leute hier in meiner Leistungsklasse zu liegen. Beängstigend waren nur die ganzen Finisher T-Shirts um mich herum :/
Aber viel weiter hinten wollte ich nun auch nicht stehen, da kommen ja dann schon bald die Walker :O

Naja, was soll ich sagen: Der Startschuss fiel und es passierte genau das, was nicht passieren darf!
„Shit sind die langsam, ich muss mehr nach vorn“ – klassicher Fehlstart mit viel zu hoher Pace.
In der nachträglichen Analyse zeigt sich, ich lief auf den ersten Kilometern eine erwartete Zielzeit 10min hinter dem Sieger!
Z√ľging ging es vom Feldweg in den Wald und hier auch gleich auf die ersten Trails, die Pace war recht hoch, allerdings wollte ich dranbleiben… :-/
An der ersten Steigerung knickte meine Leistungskurve ein und ich verlor die ersten gewonnenen Plätze.
Kurz nach KM6 kam die erste Verpflegungstation. Direkt hinter dem VP ging es Bergauf zum VP10, unserer zweiten Verpflegungsstelle.
Hier erwischte mich irgendeine Pflanze direkt an der Wade, hinterließ 3 Stiche und höllische Schmerzen!!!
Am VP holte ich mir einen Extrabecher Wasser um die Stiche abzusp√ľlen, Effekt = 0!

Die Hälfte der Strecke war geschafft und die meisten HM waren nach dem Anstieg nach der 2ten Verpflegungsstelle auch geschafft.
Der Trailanteil war OK. Grob 50% war trailig oder zumindest kein Fahrweg. Die andere Hälfte des Weges war eine Mischung aus Forststraßen und Asphaltabschnitten.
So ging es dann auch zum finalen Anstieg kurz vorm Ziel durch den Wald bevor wir die Ortschaft und die letzten Meter dann auf der Hauptstraße zum Zielbogen eilten.

Bin ich doch gerade an den Anstiegen, auch wegen der brennenden Wade, gegangen und habe Pl√§tze abgeben m√ľssen, so konnte ich im Endspurt noch ein paar Pl√§tze gutmachen.
Direkt am Ziel standen meine Frau und meine beiden Mädels und bereiteten mir einen noch tolleren Empfang :-*

Gerade im Ziel angekommen konnte ich den Zieleinlauf von Tobi aka Trailtourist auf dem Halftrail und den Ultrasieger Max beklatschen.

Mein Fazit:
– Tolles Event
– Mein Ziel (sub 2h) habe ich erreicht. 1:57h mit der zerstochenen Wade – die brennt noch immer :-/
РIch sollte meiner Selbsteinschätzung glauben. Die Mitstreiter aus der Startaufstellung um mich rum lagen am Ende auf grob in meiner Zielzeit. Ich hätte meinem Bauch trauen sollen und nicht versuchen sollen nach vorne zu kommen.
So w√§re ich sp√§ter vielleicht „runder“ gelaufen und h√§tte nachlegen k√∂nnen.

Naja, trotz allem sagt Strava mir ich hätte meine pers. Bestzeit auf 15km gelaufen. STRAVA
Passt doch, nach 4 Wochen Pause!!!
Und ich glaub ich geh jetzt √∂fters mal zu nem Wettkampf. Tut gar nicht weh ūüėČ (Bis auf die Wade)

Hier gehts zum Move

8 Kommentare zu “Pfalztrail 2014: Quartertrail

  1. Steve

    Yeah Gl√ľckwunsch!
    Herzlichen Willkommen im Kreise derer, die sich gerne mal eine Startnummer anheften!
    Es werden noch viele Events folgen! ūüėČ

  2. Bussi

    Gl√ľckwunsch.
    Das Feeling im Startblock und nach dem Start kommt mir bekannt vor. Aber aufgrund der etwas l√§ngeren Strecke konnte ich mich Gott sei Dank bremsen….

    Gruß,
    Andreas

    1. Maikel Autor des Beitrags

      Danke Andreas,
      ich hoffe mal dass mir das beim nächsten Rennen dann auch gelingt.
      Ging deine Strategie denn am Ende wenigstens auf? ūüėČ

  3. Pingback: Nix f√ľr Weicheier – Der PfalzTrail im Leiningerland | RunningWolle

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